Montag, 21. Juni 2010
El tango es un pensamiento triste que se baila
Mittwoch, 16. Juni 2010
Meinst du das ich um Liebe bettele und bete, mich wie ne Klette verzettele und dabei so täte, als wäre ich die Marionette, du meine Drähte?
Dein Leben läuft grad nicht so wie du's gerne willst
alles läuft verquer weil du zuviel mit mir chillst
Deine Freunde hast du lange nicht gesehen
Keinen Sport getrieben du sagst ich soll verstehen du hattest nicht geplant dich zu verlieben
Jetzt bist du hängen geblieben deine Jungs lachen dich aus
Du seist domestiziert worden bist jetzt ein Mann im Haus
Ein Hausmann du willst raus und dann fängst du von vorne an wie nur ein Mann es kann
Und gibst dich dann wieder mit all deine Leuten die sich freuen das du der Alte bist zurück bei deinen Freunden
Willst aus deiner Haut fahren wie Schlangen die sich häuten und dich umgeben mit niveaulosen Bräuten
Bevor wir uns liebten möchten deine Homie's mich jetzt, trifft das nicht mehr zu was ist schief gelaufen fragst du dich.
Weißt du es wirklich nicht? Mach dich nicht lächerlich
Klarer präsentiert sich dir die Lage nicht
Ich kann es drehen und wenden es liegt nicht mehr in meinen Händen.
Bis dato hat mein Kopf nicht halt gemacht vor den massivsten Wänden.
Doch ich passe in diesem Fall, lass dich in Frieden, du hast dich entschieden für deinen Teil.
Du willst es beenden dich von Problemen abwenden, du hast scheinbar noch zu eigenwillige Lenden, die sich unkontrolliert, was dir unbewusst passiert, immer wenn dich was frustriert andern Frauen zuwenden.
Bist verwundert über meine Reaktion, damit hast du nicht gerechnet keine Wut kein kalter Unterton
"Baby du machst dir gar nichts draus, bist total souverän macht dir das alles wirklich gar nichts aus?"
Du hast befürchtet du musst mich über Stunden in den Arm nehmen, minutenlang dein Mitleid bekunden und insgeheim hoffen, es dauert nur noch Sekunden, ich bin wieder verschwunden, du nicht zu spät im Club zu pumpen.
Dachtest wir streiten uns wie Katzen sich mit Hunden, du hättest dank meiner Nerverei irgendwann den Grund gefunden, die ganze Sache mit nem äußerst, ungesunden "Siehst du deshalb geht's nicht abzurunden.
Meinst du das ich um Liebe bettele und bete, mich wie ne Klette verzettele und dabei so täte, als wäre ich die Marionette, du meine Drähte, als wärst du der Künstler ich deine formbare Knete?!
Kein Ding das schaff ich, weinen kann ich alleine, wir haben eh nur deine Suppe ausgelöffelt niemals meine, jetzt weiß ich warum sie nicht geschmeckt hat, Eier hast du keine!! Ja! Ich sag viele Dinge auch so gemeine...
Bei jedem Streit habe ich eingelenkt, hab mich für dich verbogen, mich dabei verrenkt.
Liebe kennt keinen Stolz das wär gelogen, doch so wie wir uns liebten hab ich den Bogen gerne überzogen.
Du zeigst auf die Tür, sagst das ich gehen muss, ich dachte ich werde mit dir alt, du gibst mir den letzten Kuss.
Die Wohnungstür fällt hinter mir zu, bin nicht aus Holz hab mein Stolz lasse dich in Ruh!
Wochen vergehen Nächte sind unerträglich, Ablenkungsversuche meiner Freunde scheitern kläglich,ich style mich auf, will schön sein doch es geht nicht.
Mein Ego möchte flirten doch ich wirk nur überheblich.
Denk über uns nach alles dreht sich, hab ich zuviel für uns getan oder zu wenig?
Oft warst du gut zu mir und ich war eklig wenn ich wütend bin beb ich meine Emotionen leb ich.
Doch um uns zu kämpfen ist auf keinen Fall vergeblich, denn ich verändere mich stetig.
Wir haben uns aufgehalten, es war kaum noch auszuhalten, neue Probleme nicht gelöst, rumgehackt nur auf den alten.
Deshalb nehm ich's hin und wenn ich ehrlich bin ist die Trennung besser, vielleicht macht sie Sinn.
Vor Trauer text ich wie ne Anfängerin, Baby du fehlst mir so, du inspirierst mich als Sängerin.
Ich lenk mich ab mit dem andern Mann der mich liebt.
Und dieser Mann heißt Musik, ich bin so froh das er da ist das es ihn gibt.
Dieser Mann, heißt Musik.
Er führt mich aus zeigt mir die Bühnen dieser Welt, er zahlt meine Miete und überschüttet mich mit Geld.
Er hat meine Rücken und ist weit gereist berührt Menschen mit dem was er sagt, hat viel erreicht, er sagt das ich ihn und keinen anderen heiraten soll, verspricht mir alles Sex, Drugs and Rock’n’roll.
Er ist wirklich gut zu mir, mir fehlts an nichts und nach Monaten mit ihm denk ich fasst gar nicht mehr an Dich.
An jenem Tag fällt er grad vor mir auf die Knie und hält um meine Hand an; ist es Telepathie? Um diese Uhrzeit klingelt mein Handy nie, ich höre deine Stimme diese schöne Melodie.
Euphorie, vermischt sich mit Angst, man weiß nie, was du von mir wollen kannst, du redest sanft klingst vertraut, soviel hat sich angestaut du sagst du wolltest früher reden, hättest dich nur nicht getraut.
Alles würde keinen Sinn machen, gegen die Trennung sprechen Tatsachen.
Du hast noch nie so geliebt, keine andere ist wie ich, die Zeit war wichtig um zu sehen, es geht nicht ohne Mich!
Ich beichte meine Affäre, du sagst du kannst verstehen, das es bei dir genauso wär, es würde dir nicht anderes gehen.
Du musst wissen ich hab soviel nachgedacht, über alles, über dies, über jenes, jede Nacht.
Über Stolz, über Liebe, über Hass über das Leben, will Gedanken mit dir teilen, dir etwas davon geben, durch die Trennung weiß ich du warst alles für mich …
Doch weil Ich mich wieder liebe bleibt kein Platz mehr für Dich!
Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen, beziehungsweise schreiben soll.Viele Worte, viele Bruchstücke sind in meinem Kopf, aber sie zusammenkriegen? Zu einem Text, den ein Außenstehender versteht? Das geht nicht.
Wann ist der Punkt erreicht, an dem man aufgeben muss, weil man sich selbst sonst zu sehr schadet? Weiß man je zu 100%, dass man selbigen erreicht hat?
Was kann ich noch sagen, außer: "Ich bin so wütend. Wütend auf mich, weil ich dir geglaubt habe! Weil ich mich so habe behandeln lassen! Weil ich es hätte besser wissen müssen!"
Die Lyrics da oben treffen doch auch voll ins Schwarze, wozu dann noch ausschweifen?
Sonntag, 30. Mai 2010
Die größten Dämonen, mit denen man je zu kämpfen hat, sind die, welche wir selbst erschaffen. Aus unserem tiefsten Inneren.
Montag, 10. Mai 2010
Be yourself. Above all, let who you are, what you are, what you believe, shine through every sentence you write, every piece you finish.
Freitag, 7. Mai 2010
Sometimes you put walls up not to keep people out, but to see who cares enough to break them down.
Donnerstag, 6. Mai 2010
No matter who broke your heart, or how long it takes to heal, you'll never get through it without your friends.
Mittwoch, 28. April 2010
Sooner or later in life , the things you love, you loose.
Wenn ich mittags oder nachmittags heimkomme, schlafe ich meistens erstmal. Die Motivation etwas zu machen, sogar am Wochenende, ist schwindend gering, Das einzige, was mich dazu bekommt, doch rauszugehen, ist die Sonne.
Das einzige, was ich die Woche effektives vollbracht habe, war nach Bad Homburg zu fahren und mir das Musical anzusehen, in dem mein bester Freund mitspielt. Eine Produktion unseres alten Chors, die erste große, seit ich nicht mehr dabei bin und wie es aussieht wohl auch die letzte unter der Leitung, die uns über die Jahre so lieb und teuer geworden ist. Das wars. Das ist das Ende einer Ära - aber ich denke, dass das nur diejenigen verstehen können, die es erlebt haben.
Auf die Leistung von meinem besten Freund bin ich auf jeden Fall unheimlich stolz. Dort unten in der ersten Reihe zu sitzen und zu sehen, wie die Bühne gerockt wird, sich zu erinnern, was für ein unbeschreiblich tolles Gefühl das ist, die Aufregung, das Adrenalin, besser als jeder Sex es je sein könnte, das war in dem Moment so schön, dass ich gemerkt habe, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Aber wir bewahren schließlich die Fassung.
Die Ära, die endet, hat meiner Ansicht nach viel mit Gewohnheit zu tun. 2010 ist bis Jetzt das Jahr der stetigen Veränderungen, der Reisen, des Wachstums und auch ein stückweit der Ernüchterung. Man erkennt immer mehr, dass die Vorstellungen, die man früher als Schüler von diesem Lebensabschnitt hatte, ungefhr soviel mit der Realität zu tun haben, wie Paris Hiltons Leben mit dem eines AIDS-Waisen im Sudan.
Mit 15 oder 16 Jahren stellten wir uns vor wie wir mit Anfang/Mitte 20 die Welt bereisen, studieren, auf die heißesten Partys gehen, die schönsten Liebeserklärungen erhalten, nebenbei noch einen tollen Job haben, der uns mit wenig Mühe viel Geld einbringt, um diesen Lifestyle zu finanzieren. Die Wahrheit aber ist relativ erbarmungslos: Viele haben nicht einmal einen Studienplatz, schlagen sich mit Minijobs herum, der Stromrechnung, führen trotz weltweit anerkannter Volljährigkeit immernoch elendige Diskussionen mit ihren Eltern und wissen nicht, was sie am Wochenende treiben sollen, da alles einfach unfassbar teuer geworden ist.
Mit 15 Jahren war es ein Glücksfall fünfzig Euro zu erhalten. Wir hatten das Gefühl uns gehöre die Welt. Und heute? Heute geht man einmal nach der Vorlesung in den Supermarkt oder bezahlt die Telefonrechnung und 'puff' - weg ist es. Aber wir konnten es ja nicht abwarten erwachsen zu werden.
Erwachsen zu werden und festzustellen, dass nichts wirklich Bestand hat. Wer ist noch mit seiner alten Clique unterwegs? Den Schulfreunden, denen man damals geschworen hat, immer befreundet zu bleiben? Diese Freundschaft besteht meist aus einer netter Rundmail im Facebook-Postfach an Weihnachten. Die wenigstens Freundschaften überstehen das Abitur oder die mittlere Reife.
Und die Liebe? Erinnert ihr euch noch an eure "erste große Liebe"? Wie man gelitten hat, wie fest man dran glaubte, dass diese Person die Eine sei. Wie man gelitten hat. Und heute blicken wir zurück und fragen uns, wie bescheuert wir damals eigentlich waren.
Bei der Aufführung meines besten Freundes traf ich auch ein Mädel wieder, dessen Mentorin ich damals war, als sie in die fünfte Klasse kam und ich in der zehnten war. Sie kam auf mich zugerannt und erkannte mich sofort - ich für meinen Teil war erstmal mehr als perplex. Sie ist mittlerweile 16, eine junge Frau, die dort Arm in Arm mit ihrem Freund stand und von dem kleinen Mädchen von damals ist nichts mehr übrig. Ich kam mir selten so alt vor.
Das Jahr der Veränderungen eben. Ich für meinen Teil bin echt neugierig was noch alles passieren wird.
